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Author: Reto von Grüningen

Vapen – Trend ohne Tabak

Vapen – Trend ohne Tabak

In der Schweiz im Trend: Die Einweg E-Zigarette

Viele Jahre waren Tabakzigaretten in der Schweiz weit verbreitet und bei jüngeren und älteren Menschen äusserst beliebt. Seit die negativen Folgen des Rauchens wissenschaftlich belegt sind, haftet dem Thema ein negatives Image an und viele haben sich für ein Leben ohne Tabak entschieden. Auch wenn es die E-Zigarette schon gut 20 Jahre lang gibt, so war sie bis vor kurzem eine eher schlechte als rechte Alternative zur Tabakzigarette. In den letzten Jahren kamen dank neuer Technologie, Einweg E-Zigaretten auf den Markt, welche ein so gutes Dampferlebnis bieten, dass sich auch viele eingeschworene Raucher zu einem Umstieg auf die weniger schädliche Alternative bewegen liessen.

Die Revolution der Einweg E-Zigaretten

Die modernen Einweg E-Zigaretten bestehen aus einer Metall- oder Kunststoffhülle in welcher eine Batterie, ein Liquid Tank und Mesh Coils (Verdampferköpfe) verbaut sind. Die Batterie erhitzt die Coils, womit das E-Liquid beim Ziehen am Mundstück verdampft wird. Die neuste Generation dieser Einweg Vapes bietet ein nie da gewesenes intensives Geschmackserlebnis mit einem Throat Hit (leichtes Kratzen im Hals), welcher durchaus mit dem von einer Tabakzigarette verglichen werden kann. Im Vergleich zur Tabakzigarette schmecken die Vapes nur selten nach Tabak, im Vordergrund stehen süsse Fruchtaromen wie Blaubeeren, Wassermelone, Banane oder Erdbeeren.

Neue Marken dominieren den Markt

Konkurrenz für Big Tobacco: Elfbar

Während der Zigaretten-Markt seit Jahrzehnten von den “Big Tobacco” Firmen wie Philipp Morris und British American Tobacco dominiert wird, so hat sich bei den modernen Einweg E-Zigaretten die Firma Elfbar aus China als klarer Marktleader etabliert. Gemäss Elfbar Schweiz, werden in der Schweiz monatlich mehrere 100’000 E-Zigaretten verkauft, welche auch zu einem grossen Teil im Detailhandel (Kioske und E-Zigaretten Geschäfte) den Weg zum Konsumenten finden. Es liegt auf der Hand, dass die Big Tobacco Companies wenig Freude an der Konkurrenz aus Fernost haben, denn die Zahlen der Zigarettenraucher sind im Zuge des Erfolgs von der E-Zigarette stark rückläufig. Die Tabakkonzerne etablieren deshalb ihre eigenen Alternativen zur Tabakzigarette, welche auch als “Heat no Burn” Produkte bezeichnet werden. Bei dieser Produktkategorie wird herkömmlicher Tabak anstatt verbrannt nur erhitzt, womit bedeutend weniger Schadstoffe freigesetzt werden und die Belastung für die Gesundheit drastisch reduziert werden kann. Leider gibt es keine ganz aktuellen Zahlen über den Tabakkonsum in der Schweiz. Im Jahr 2017 rauchten in der Schweiz noch 27.1 % der Bevölkerung. Im Jahr 2022 gaben jedoch nur 3% der Bevölkerung an mindestens einmal pro Jahr eine E-Zigarette zu dampfen. Das Wachstumspotenzial für die E-Zigarette dürfte angesichts dieser Zahlen also noch sehr gross sein.

Neues Tabakgesetz regelt auch E-Zigaretten

Bald Vergangenheit? Frau mit Zigarette

Das neue Tabakprodukte-Gesetz, welches im Jahr 2024 in der Schweiz in Kraft treten soll, regelt auch den Verkauf von E-Zigaretten, welche heute noch unter das Lebensmittelgesetz fallen. Dabei werden E-Zigaretten ebenfalls besteuert und es gelten ähnliche Restriktionen bei der Verpackung und Alterskontrolle in Online- und Offlineshops. Ausserdem wird sich die Schweiz voraussichtlich an das EU-Recht anpassen, welches für Einweg E-Zigaretten wie Elfbar eine Liquid-Obergrenze von 2ml vorschreibt. Dieser Punkt dürfte einen grossen Impact auf den E-Zigaretten-Markt in der Schweiz haben. Denn aktuell werden sehr viele Produkte verkauft, welche bedeutend mehr als 2ml Liquid enthalten. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich die Sortimentsbreite massiv verkleinern wird und sich die Produktvielfalt an die der europäischen Union angleichen wird.

Liquid Begrenzung wenig sinnvoll

In der Schweiz enthalten Einweg E-Zigaretten zwischen 2 und 10ml E-Liquid. Mit 2ml Liquid sind rund 600 Züge möglich, mit 10ml rund 3000 Züge. Wird nun die Obergrenze auf 2ml beschränkt dürfte sich die ohnehin schon schlechte Ökobilanz der Produkte weiter verschlechtern. Hier wäre etwas mehr Weitsicht von Schweizer Bundesrat wünschenswert. Schlussendlich schützt eine Obergrenze des Liquids weder Minderjährige, noch erwachsene Dampfer vom Konsum, die Natur wird aber unnötig mit noch mehr leeren Lithium-Ionen-Batterien verschmutzt. Einweg Geräte mit grossem Liquid Tank verfügen oftmals über einen kleinen aber wiederaufladbaren Akku und weisen deshalb eine bedeutend besser Ökobilanz auf, wie die kleinen Vapes mit nur 2ml Liquid.

Fazit

Dass sich Einweg E-Zigaretten immer mehr durchsetzen ist verständlich, denn die Technologie ist soweit ausgereift, dass das Endprodukt nicht nur stylisch aussieht, sondern auch ausserordentlich gut schmeckt. Gemäss Studien ist die Gefahr für die Gesundheit bei E-Zigaretten um ein vielfaches tiefer als bei der Tabakzigarette. Kommt hinzu, dass Vapes keinen stinkigen Rauch verbreiten und deshalb sogar in Innenräumen gedampft werden können. Der Marktleder Elfbar wird seine Position wohl auch in den nächsten Jahren ausbauen können, da die Marke mittlerweile so bekannt ist, dass sie von vielen als Synonym für Einweg Vapes verwendet wird (Tempo Effekt). Die Auswirkungen des neuen Tabakgesetzes wird aber die Vielfalt der Produkte massiv einschränken und Alterskontrollen werden wie bei den klassischen Zigaretten den Verkauf an Minderjährige reduzieren, was in jedem Fall zu begrüssen ist.

Quellen und Links zum Thema

Zahlen zum Tabak- und E-Zigarettenkonsum in der Schweiz:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/zahlen-und-statistiken/zahlen-fakten-zu-sucht/zahlen-fakten-zu-tabak.html

Zahlen zum Zigarettenkonsum in der Schweiz:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1321626/umfrage/gesamtkonsum-von-zigaretten-in-der-schweiz/

Informationen zum neuen Tabakprodukte-Gesetz in der Schweiz

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/strategie-und-politik/politische-auftraege-und-aktionsplaene/politische-auftraege-zur-tabakpraevention/tabakpolitik-schweiz/tabpg.html

E-Foil – Elektrische Surfboards

E-Foil – Elektrische Surfboards

Neuer Trend: Surfen mit Elektroantrieb

Das Surfen oder Wellenreiten weckt seit jeher die Leidenschaft der Menschen. Geräuschlos mit der Kraft der Wellen über den Ozean gleiten, das ist ein Lebensgefühl, das unbeschreiblich ist und jährlich Tausende an die besten Surfspots der Welt ziehen lässt. Doch das reiten einer Welle erfordert viel Übung und Geschick und bedingt vor allem eines: Einen Ort, an dem die Wellen hoch und zum Surfen optimal brechen. Diese Voraussetzungen sind nur selten zu finden und machen das Surfen zu einer exklusiven Sportart. Es wundert also kaum, dass erfinderische Menschen eine Möglichkeit gesucht haben, das Surfen auf allen Gewässern zu ermöglichen. Geboren war das E-Surfboard, in einer speziellen Ausführung auch E-Foil genannt. Beim E-Surfboard wird das Board mit einem Elektromotor angetrieben, welcher durch einen grossen Lithium-Ionen-Akku betrieben wird. Damit kann man das Surferlebnis auch auf einem flachen Gewässer ohne Wellen erleben und wie auf einem Skateboard über die Wasseroberfläche gleiten. Und das mit bis zu 50 km/h!

Wie funktioniert ein E-Surfbord?

Auch für Anfänger leicht zu lernen: Das Fahren von einem E-Surfbrett

Ein E-Surfboard besteht auf einem Surfboard in welchem ein grosser Akku und ein elektrischer Motor verbaut sind. Mit einer Fernbedienung, welche der Surfer in der Hand hält, kann die Geschwindigkeit reguliert werden. Gesteuert wird das E-Surfbrett durch Gewichtsverlagerung, so wie man das vom klassischen Surfboard her kennt. Das Fahren von einem E-Surfboard ist auch für Anfänger leicht zu lernen. An vielen touristischen Orten werden E-Surfboards mittlerweile vermietet. Eine gute Gelegenheit, um die neue Art des Surfens ohne hohe Investitionskosten auszuprobieren!

Was ist ein E-Foil?

E-Foil: Über dem Wasser gleiten (Copyright Audi Aerofoils)

Das E-Foil ist eine Weiterentwicklung des elektrischen Surfboards und wurde erstmals im Jahr 2018 präsentiert. Dank einer Art Tragflügel, welcher sich unter dem Surfboard befindet hebt sich das gesamte Board ab einer gewissen Geschwindigkeit aus dem Wasser. Eine Technologie, welche es auch schon bei den klassischen Surfboards gibt, wurde mit den Möglichkeiten der E-Mobilität verbunden. Im Gegensatz dazu ist ein “Jetboard” ein normales Surfboard mit Elektroantrieb, welches normal auf dem Wasser gleitet, ohne dass sich das Board auf dem Wasser hebt.

Was kostet ein E-Surfboard

Ein E-Surfboard ist noch ein sehr teurer Spass. Unter CHF 10’000.- ist praktisch kein gutes Produkt zu erwerben und die besten Boards kosten mehr als CHF 20’000.-. Das ist ganz schön viel Geld und es erstaunt deshalb nicht, dass nur ganz wenige angefressene E-Surfer sich ein entsprechendes Board kaufen. Bedenkt man, dass die verbaute Technik komplex und leistungsstark ist und auch den rauen Bedingungen im Salzwasser der Weltmeere trotzden muss, sind die Preise aber durchaus gerechtfertigt. Ein gutes E-Mountainbike kostet auch schnell einmal CHF 10’000.-.

Sind E-Surfboards / E-Foils in der Schweiz erlaubt?

Im Gegensatz zum E-Surfen in Der Schweiz erlaubt: SUP ohne Antrieb

Leider sind E-Surfbretter und E-Foils auf Schweizer Gewässern aktuell verboten. Dabei spielt es keine Rolle ob diese mit einem Verbrennungsmotor oder einem Elektromotor betrieben werden. Die Chancen für eine Legalisierung dürften aus ökologischen und Naturschutzaspekten eher gering sein. In Deutschland sind E-Surfbretter in den meisten Bundesländern erlaubt, es besteht aber eine Kennzeichnungspflicht und man muss das Fahrzeug mit einer Nummer kennzeichnen.

Shisha Bars: Ein arabischer Trend erobert den Westen

Shisha Bars: Ein arabischer Trend erobert den Westen

In den letzten 50 Jahren hat die Zuwanderung Europa stark zugenommen und heute leben auch sehr viele Menschen in der Schweiz, welche ihre Wurzeln in anderen Regionen der Welt haben. In den Medien werden oftmals die negativen Aspekte dieser Entwicklung beleuchtet. Wir möchten einen anderen Blick auf diesem Umstand werfen und am Beispiel des Shisha Trends aufzeigen, dass die Durchmischung  von sogenannt „fremden“ Kulturen dem Westen eine grosse Bereicherung bringt.

So sah man die Shisha früher.

Vor 20 Jahren wussten in der Schweiz die wenigstens, was eine Wasserpfeife ist. Vielleicht hat jemand in den Ferien in der Türkei oder in Ägypten die Möglichkeit genutzt, ein paar Züge von einer Pfeife zu rauchen. Doch grundsätzlich war dieses Genussmittel der lokalen Bevölkerung vorbehalten, welche in der Regel keinen Alkohol trinkt, dafür aber gerne einen Tabakkopf raucht.

Ein ganz anderes Bild zeigt sich im Westen heute: In jeder Stadt gibt es ein paar Shisha-Bars, welche das Quartier mit ihrem süsslichen Duft eindecken. Anstatt auf einen Drink treffen sich viele auch mal auf eine Pfeife. Viele junge Menschen möchten selbst eine Shisha kaufen und sich zu Hause mit Freunden eine Pfeife gönnen. Doch wie hat es die arabische Shisha Kultur bis in den Westen geschafft?

Prägen heute das Stadtbild: Shisha Bars.

Es gibt zwei Kräfte, welche für diese Entwicklung verantwortlich sind. Einerseits hat die rege Reisetätigkeit der westlichen Welt dazu beigetragen, dass sich immer mehr Schweizer und Schweizerinnen mit anderen Kulturen auseinandergesetzt haben. Viele haben auf Reisen die Vorzüge der arabischen Kultur kennen und schätzen gelernt. Der grösste Treiber der Shisha Kultur in der Schweiz sind aber eindeutig die Einwanderer. Oft schon in der Schweiz geboren, tragen sie immer noch die Kulturen ihrer Herkunftsländer im Herzen. Die Secondos haben die Shisha schlussendlich auch in der abendländischen Kultur salonfähig gemacht. 

Shisha Trend in der Schweiz: Kultur-Austausch fördert Integration

Mittlerweile gibt es viele Schweizer und sogar auch ein paar Schweizerinnen, welche auf die Shisha Kultur schwören. Es gibt für sie nichts Schöneres als einen strengen Arbeitstag bei einer schmackhaften Pfeife ausklingen zu lassen. Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen passiert das immer öfters zu Hause in den eigenen vier Wänden oder auf dem Balkon der Wohnung. In den Onlineshops gibt es unzählige Tabaksorten, so dass es für jede Vorliebe den passenden Geschmack zu kaufen gibt. Orientierst du dich noch an der guten alten Schweizer Kultur oder bist du offen für die Einflüsse der Secondos in unseren Reihen? Wir für unseren Teil freuen uns über die Bereicherung von unseren Mitmenschen! Natürlich gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Auch Shisha rauche ist nicht gesund. Informiere dich auf der offiziellen Seite des Bundesamtes für Gesundheit für die entsprechenden Risiken. BAG Zahlen und Fakten zu Tabak.

Drohnen – Mega Trend im Heimelektronik Markt

Drohnen – Mega Trend im Heimelektronik Markt

Die Fotografie und Filmtechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten unglaublich entwickelt. Ich kann mich noch gut an meine erste Digitalkamera erinnern, welche ich mir in den 90er Jahren zugelegt hatte. Es war eine Kompaktkamera von Canon, welche rund CHF 1’000.- gekostet hatte. Wenn man den Auslöser gedrückt hat, dauerte es gefühlt mehrere Sekunden bis das Foto geschossen wurde. Speicherkarten mit aus heutiger Sicht lächerlichen 64 Megabyte kosteten damals ein Vermögen. Ganz zu schweigen von der Auflösung und Qualität der Fotos. Diese war damals noch meilenweit entfernt von analoger Fotografie. Doch wie wir alle wissen steckt heute in jedem Handy eine Kamera, welche auf engstem Raum verbaut, unglaublich gute Bilder schiesst. Eine grosse Spiegelreflex Kamera braucht eigentlich nur noch, wer wirklich professionelle Bilder machen möchte.

Megatrend: Kompakt-Drohnen für den Heimgebrauch

Die Drohnen-Technologie hat eine ähnlich steile Entwicklung hingelegt. Ich mag mich noch erinnern, dass früher Verkäufer an der Haustüre geklingelt haben und einem Flugaufnahmen des eigenen Hauses verkaufen wollten. Was früher ein Business Case war, kann heute jeder mit einer kleinen Heim-Elektronik Drohne bewerkstelligen: Atemberaubende Bilder und Filme aus der Vogelperspektive.

Unglaubliche Einblicke: Drohnen Aufnahme aus der Vogelperspektive

Die bekannten Hersteller wie DJI oder Parrot bieten jedes Jahr noch kleinere Drohnen an, welche noch leistungsfähiger sind. Wer eine Drohne durch den Luftraum steuern möchte benötigt nur ein handelsübliches Smartphone, welches an die Fernbedienung angeschlossen wird und schon kann die Drohe mit Videoübertragung geflogen werden. Dabei werden einem ungeahnte Einblicke in einer Perspektive gewährt, von welcher Menschen seit jeher träumen. Wie ein Vogel kann man über Baumwipfel kreisen, durch Wolken navigieren und den Anblick der Welt von oben geniessen.

Es erstaunt nicht, dass man Drohnen im Alltag immer öfters begegnet. Was des einen Freude, ist aber auch hier des andern Ärger. Denn eine Drohne macht im laufengen Betrieb ein sehr unangenehmes Geräusch, welches man von weitem hört. Kommt dazu, dass sich viele Menschen beobachtet fühlen, wenn eine Drohne über dem Kopf kreist, denn mittlerweile weiss jeder, dass die meisten Drohnen eine hochauflösende Kamera an Board haben.

Kann ziemlich nerven: Das laute Geräusch einer fliegenden Drohne

Es wird sich in Zukunft zeigen, ob der Staat mit drastischen Einschränkungen verhindert, dass Drohnen unbewilligt in den Luftraum und die Privatsphäre von Menschen eindringen. Die Vorteile dieser technischen Errungenschaft dürften aber überwiegen und es ist wohl schon zu spät, um die beliebten Fluggeräte flächendeckend zu verbieten. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird aber der Flugraum eingegrenzt und Piloten müssen in Zukunft eine Flugbewilligung und Lizenz einholen, bevor sie abheben.

E-Scooter – Lifestyle für die Strasse

E-Scooter – Lifestyle für die Strasse

In den urbanen Gebieten der Schweiz haben sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder neue Lifestyle-Transportmittel durchgesetzt. In den 70er Jahren waren Rollschuhe wahnsinnig angesagt und wer etwas von sich hielt ging auf acht Rollen aus dem Haus. In den 80er Jahren kamen dann das Skateboard und die Inlineskates und in den 90er Jahren eroberte das Kickboard die Strassen in einer nie da gewesenen Erfolgsgeschichte. City- und Stuntscooter sind auch heute noch extrem beliebt und haben sich bei Jugendlichen als Trendsport- und Transportmittel für den Schulweg etabliert.

Kickboard Skatepark
Der Vorgänger des Elektro-Scooters: Das Kickboard

Heute wollen viele Stadtbewohner einen Scooter kaufen, denn mit dem neusten Gerät aus der Trendküche kann man geräuschlos und ohne Anstrengung durch die City brausen. Doch was hat den Erfolg der elektrounterstützten Cityflitzer begünstigt?

e-scooter fahren, mann
E-Scooter fahren: Spass für Jung und Alt

Elektro-Scooter haben sich erst durchgesetzt, als die Batterie-Technologie einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht hat. Zusammen mit Elektro-Autos und E-Bikes war das der Startschuss für den Aufstieg der ganzen E-Mobility Bewegung. Die Akkus sind heute so leistungsfähig, dass die Vorteile im Vergleich zu Modellen mit Verbrennungsmotoren immer offensichtlicher werden.  Mit einem E-Scooter kann man bis zu 20 km/h schnell fahren und ist damit ähnlich schnell wie mit einem Fahrrad unterwegs. Muskelkraft braucht es dabei keine, denn die Antriebskraft stammt vollumfänglich aus dem integrierten Lithium-Ionen Akku, welcher zuvor an der konventionellen Steckdose ausgeladen wurde. Je nach Model kann man mit einer Akkuladung das Elektro-Trottinett 15 bis 30 Kilometer weit fahren. Das ist beachtlich und reicht gut aus um Velostrecken zu ersetzen oder in der Stadt von A nach B zu kommen.

Wie funktioniert ein Lithium-Ionen Akku?

Dabei ist der Fahrspass auf einem Elektro-Scooter hoch, es ist einfach zu lernen und ist bei jungen und älteren Fahrern sehr beliebt.

Gut zu wissen: Ein E-Scooter ist gesetzlich dem Fahrrad gleichgestellt. Das heisst man darf nur auf Strassen und Velowegen fahren, nicht aber auf Trottoirs und in Fussgängerzonen. Ausserdem muss jedes E-Trotti mit einem weissen Vorder- und einem roten Rücklicht ausgestattet sein. Eine Helmpflicht besteht wie bei den Fahrrädern in de Schweiz nicht, es wird aber zur Verhinderung von Verletzungen dringend empfohlen.

Mittlerweile stehen die Miet-Scooter von diversen Herstellern an jeder Ecke in der Stadt. Die Marken wie „Lime“, „Circ“, „Bird“ und „Tier“ haben den Markt geradezu überflutet und sorgen nicht selten für ein Chaos an vielen öffentlichen Orten. Bei der E-Scooter Vermietung muss man sich mit einer App beim Vermieter anmelden und kann dann mit einem QR-Code einen verfügbaren E-Scooter freischalten. Nach dem Gebrauch kann man den Scooter einfach irgendwo am Strassenrand abstellen und es wird einem die gefahrene Strecke bzw. die in Anspruch genommene Zeit auf der Kreditkarte belastet.

E-Scooter Verleih Schweiz
E-Scooter Verleih: An jeder Strassenecke anzutreffen

Ein Team von Mitarbeitenden sammelt E-Roller mit tiefem Akkustand ein und lädt diese an zentralen Ladestationen wieder auf. Die voll geladenen Roller werden dann wieder an neuralgischen Orten in der Stadt platziert, wo sie mit leuchtenden LED’s auf die nächsten Kunden warten. Es bleibt abzuwarten wie lange der Trend E-Scooter anhält, der Boom im Bereich E-Mobility lässt aber erahnen, dass er noch ein paar Jahre anhalten dürfte.

La Chaux-de-Fonds

La Chaux-de-Fonds

Die Uhrenstadt mit dem für Deutsch-Schweizer irritierend klingenden Namen La Chaux-de-Fonds ist ein Geheimtipp und definitiv einen Besuch wert. Im Jahre 1350 wurde die Alpwiese “la Chaz de Fonz” zum ersten Mal erwähnt. Der Name hat seine Herkunft sehr wahrscheinlich von den lateinischen Wörtern “calvus” (kahl) und fundus (Boden). 

La Chaux-de-Fonds
La Chaux-de-Fonds

Mit etwa 39.000 Einwohnern ist La Chaux-de-Fonds die grösste Stadt des Hochjuras. Sie liegt rund 1000 m über dem Meeresspiegel und ist damit eine der grösseren Städte Europas, welche so hoch gelegen sind. La Chaux-de-Fonds zählt zum Kanton Neuenburg und ist durch die eher dünne Besiedlung auch als «Ville à la champagne» bekannt, was so viel bedeutet wie Stadt auf dem Land. 2009 wurde die Stadt wegen des grossen architektonischen Werts zum UNESCO-Welterbe erklärt, den die Bebauung wurde im einzigartigen Design angelegt und sieht aus der Vogelperspektive aus, wie ein Schachbrett. Auch zahlreiche andere Jugendstilbauten sind beeindruckend und geben der Stadt ein besonderen historischen Wiedererkennungswert.

Die begehrtesten Sehenswürdigkeiten


In La Chaux-de-Fonds ist der berühmte Architekt Le Corbusier geboren der 1912 das Haus seiner Eltern und das heutige Wahrzeichen “Maison Blanche” erbaute. Ein wirklich lohnenswerter Besuch stellt auch das internationale Uhrenmuseum “Musée International de l’Horlogerie” dar, in dem man in die wahre Geschichte der Uhrmacherei eintaucht. Der Bau dieses unterirdischen Ausstellungsgebäudes fand im Jahre 1973 statt. Hier kann man über 4.500 interessante und faszinierende Exponate von der Sonnen- bis hin zur Atomuhr bestaunen. Ein weiteres Highlight stellt das aus dem 19. Jahrhundert erbaute Geschichtsmuseum “Musée d’histoire” dar, welches nicht nur durch seine Bauweise im alten Herrenhaus Stil glänzt, sondern auch eine äusserst eindrucksvolle Münzsammlung besitzt. Hat man das Naturkundemuseum bereits besucht und möchte sich kulturell noch mehr über die Stadt La Chaux-de-Fonds anschauen, gibt es auch ein Bauern- und Handwerksmuseum welches eine interessante Geschichte erzählt. Ein toller Blickfang und lange Zeit der Mittelpunkt stellt natürlich auch die Turmuhr der reformierten Kirche “Grand Temple” dar, welche im Jahr 1860 errichtet wurde. Möchte man einen atemberaubenden Panoramablick über die umher liegende Umgebung haben, bietet sich hierfür das moderne Bürohochhaus “Espacité” an welches unglaubliche 60 Meter hoch ist.

Nebellandschaft Jura
Wanderung durch die Nebellandschaft des Juras

Freizeit-Aktivitäten in La Chaux-de-Fonds

Abgesehen von den einzelnen Sehenswürdigkeiten, ist die nach dem im 18. Jahrhundert stattgefunden katastrophalen Grossbrand neu errichtete Stadt, generell ein historisches Highlight was in jeder Hinsicht ein architektonisches Ergebnis bietet. Wer mag, kann sich dabei gerne, den interessanten 40-Stationen Parcour der Stadt genauer ansehen, bei dem es viel zu entdecken gibt. Abgesehen von Innenstadt und historischen Sehenswürdigkeiten hat die Region La Chaux-de-Fonds aber noch viel mehr zu bieten und ist gerade in den wärmeren Sommer Monaten durch die malerische Juralandschaft bei Radfahrern und Wanderern sehr beliebt. Einer der wohl aussichtsreichsten und beeindruckendsten Fernwanderwege ist hierbei der Jurahöhenweg, dieser sich von Zürich bis nach Genf über 300 km erstreckt. Wer einen Aufenthalt über die kalten Wintermonate plant, der darf sich hier auf grossartigen Wintersport mit über 400 km gespurte Loipen freuen.
Tierfreunde sollten in jedem Fall den zoologischen Park besuchen, dieser rund drei Hektar groß ist und über 400 verschiedene aber überwiegend europäische Tierarten bietet, worunter sich Braunbären, Steinböcke, Mufflons und viele mehr befinden. Auch befindet sich ein Vivarium im Park, welches zahlreiche Amphibien, Fische und Reptilien bietet. Ein weiteres Highlight der Stadt ist natürlich auch, das alle zwei Jahre stattfindende Musikfestival “Les Amplitudes”, welches immer wieder zahlreiche Besucher anzieht.

Alles in allem ist La Chaux-de-Fonds definitiv einen Besuch Wert und ein Erlebnis welches einem lange in historischer Erinnerung bleibt.

Lugano – Traumreiseziel im Tessin

Lugano – Traumreiseziel im Tessin

Lugano, durch ihre Lage vom Klima begünstigt, ist die grösste Stadt im Kanton Tessin. Hier in der Südschweiz, wo der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für die ca. 55.000 Einwohner Luganos darstellt, herrscht ein mediterranes Klima. Im Sommer warm, aber nicht zu feucht und im Winter kalt, aber nicht so kalt wie im Rest der Schweiz. Am gleichnamigen See gelegen, ist Lugano eingerahmt von drei Bergmassiven, die das Panorama entscheidend prägen. Im weiteren Verlauf werde ich mich auf die Sehenswürdigkeiten der Umgebung, die kulinarischen Spezialitäten und empfohlene Wanderungen und Ausflüge fokussieren. Kommen Sie einfach mit und erleben Sie das traumhafte Urlaubsressort mit mir zusammen.

Lugano Tessin See
Traumhaft: der Luganersee


Bezüglich der Berggipfel rund um Lugano kristallisieren sich deren drei heraus, die nach einer näheren Betrachtung verlangen, weil sie auch eine einmalige Aussicht bieten. Zu erwähnen sind hier der San Salvatore, der Monte Generoso und der Monte Tamaro. Hier in der Voralpenregion erlebt man am Gipfel angekommen ein atemberaubendes 360° Panorama auf die umliegenden Seenlandschaften des Tessin und Oberitaliens. Von Lugano aus als Tagestouren zu bewältigen, und abzurunden mit der Einkehr in eine “Grotto Ticinese”, einem ehemaligen Felsenkeller. Die Tessiner Spezialitäten, von Bauerngerichten, wie dem typischen Brotkuchen, bis hin zu einer Vielzahl unterschiedlicher Ravioli Spezialitäten werden kredenzt. Wer daneben auf Fleisch nicht verzichten will, dem sei Kaninchen in seinen unterschiedlichen Zubereitungsformen empfohlen.

Monte Generoso
Monte Generoso


Doch nun weg von den kulinarischen Genüssen hin zu den lokalen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Grossregion. Das Tessin wird auch die Sonnenstube der Schweiz genannt. Nur hier ist, neben dem Kanton Graubünden in der Schweiz italienisch die Amtssprache. Die Flora spiegelt das mediterrane Klima wider, und das Auge kann sich kaum satt sehen, an der Vielfalt und Schönheit der Natur. Das einmalige Verschmelzen von italienischem Dolce Vita mit schweizerischer Genauigkeit machen das Tessin zu einem beliebten Urlaubsziel. Der Hauptort ist Bellinzona, aber Lugano ist die einwohnerstärkste Stadt im sonnenverwöhnten Kanton. Der Flughafen Lugano-Agno in unmittelbarer Nähe zum Zentrum von Lugano erschliesst auch Fluggästen die Ferienregion.


Eine Vielzahl von Tagesausflügen versprechen ein ultimatives Erlebnis und das Erkunden der interessanten Sehenswürdigkeiten für den geneigten Besucher. Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, hier ein kleiner Auszug der populärsten kulturellen Sehenswürdigkeiten und Ausflüge. Neben dem Kunstmuseum sind dies das Naturhistorische- und das Zollmuseum. Daneben sind wie bereits erwähnt alpine Gebirgstouren sehr beliebt, und sollten vor Ort gebucht werden. Ich möchte nochmals betonen, dass die Beschaulichkeit und Idylle entscheidend zur Erholung beitragen, und auch die Mentalität der lokalen Bevölkerung reflektieren. Ein beschaulicher Tag am Luganer See hat, hat mit Sicherheit auch seine Reize. Ein mannigfaltiges Wassersportangebot garantiert einen abwechslungsreichen Urlaubstag.


Runden Sie einen entspannten Tag verschiedener Aktivitäten mit einem von lokalen Spezialitäten geprägten Diner am Abend ab. Eine ansehnliche Anzahl von gastronomischen Betrieben laden den geschmacksverwöhnten Gast zu Ihrer nationalen, aber auch internationalen Küche ein, und versüssen den Urlaubstag und lassen ihn kulinarisch ausklingen. Lugano- ein Urlaubsort der besonderen Art, was Flair und das Savoir-vivre betrifft. Lassen Sie sich von den erholsamen klimatischen Bedingungen und den anspruchsvollen gastronomischen Angeboten verwöhnen.

Bremen – Tradition, Innovation und maritimes Flair

Bremen – Tradition, Innovation und maritimes Flair

Die Hafenstadt Bremen liegt am Wesetufer der Weser und zählt ca. 500.000 Einwohner. Somit gehört sie zu Norddeutschlands grössten Städten. Bremen verbindet auf faszinierende Art und Weise Geschichte, Tradition und Innovation und bietet den Besuchern zudem eine Art maritimes Flair, obwohl die großen Schiffe eher in der Nachbarstadt Bremerhaven zu finden sind Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im historischen Stadtzentrum. Nur einen kleinen Fußmarsch vom Zentrum entfernt liegt direkt an der Weserpromenade die Schlachte, wo es sich bei einer Tasse Kaffee, einem Gläschen Bier oder Wein oder einem leckeren Essen gut verweilen lässt.

Der Marktplatz

Bremen Rathaus
Das Rathaus von Bremen

Bremens historischer Marktplatz gehört mit seinen antiken zu einem der schönsten Plätze Europas. Das imposanteste Bauwerk in der Innenstadt ist ohne Zweifel das Rathaus, wo auch der Bremer Senat tagt und auf dessen Balkon die Fußballer des SV Werder Bremen einst grosse nationale und internationale Erfolge feierten. Davor befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, die Statue des Ritters Roland als Zeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. An der Nordseite des Rathauses kann man die Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten, die laut der Erzählung der Gebrüder Grimm die Stadt Bremen nie erreicht, sondern es sich in einem Räuberhaus vor den Toren Bremens gemütlich gemacht haben sollen. Die Füße des Esels zu berühren, soll übrigens Glück bringen. Im Südwesten des Platzes steht ein Gebäude namens Schütting, das von einem Architekten aus Antwerpen entworfen wurde. Hier fanden im Mittelalter die Versammlungen der Kaufmannsgilde statt. Der majestätische Bremer Dom und die Liebfrauenkirche, deren antike Fresken und Glasmalereien des Malers Alfred Manessier zahlreiche Kunstfreunde anlocken. Unter dem Domhof und dem Liebfrauenkirchhof befindet sich der Ratskeller, wo Geniesser nicht nur gut speisen können, sondern auch das weltweit größte Sortiment an deutschen Weinen bestaunen. Der Ratskeller gehört als Teil des Bremer Rathauses zum UNESCO Weltkulturerbe. Läuft man vom Marktplatz Richtung Süden, gelangt man in die Böttcherstrasse, die mit ihren schmucken Häusern schon ein einziges Kunstwerk ist. Kleine Läden , Museen und gemütliche Cafés und Restaurants säumen die Böttcherstrasse, und von April bis Dezember ertönt stündlich ein Glockenspiel von 30 Glocken aus Meißener Porzellan. Zu hören sind alt Seemanns- und Volkslieder.

Die Schlachte

Schlachte Bremen

Von der Böttcherstrasse geht es nahtlos zum nächsten Highlight, der Schlachte. In ihrer 800jährigen Geschichte hat sie verschiedene Gesichter gezeigt und sich von einem Uferhafen zu einer maritimen Genussmeile gemauert. Wo sich früher Hafenarbeiter und Seemänner zur Heuer trafen, locken heute Cocktailbars, Restaurants und Biergarten zahlreiche Besucher ans Weserufer. Nachmittags wie Abends hat der Besucher einen herrlichen Blick auf die alten Schiffe, so auch auf die Alexander von Humboldt, die jetzt als Restaurant- und Hotelschiff dient. Aufvder Admiral Nelson, dem Nachbau einer historischen Fregatte, befindet sich das Restaurant “Pannekoekschip ” Die piratische Atmosphäre und die leckeren Pfannkuchen-Gerichte sind ein echter Geheimtipp.

Das Viertel

Aus den beiden Ortsteilen Ostertor und Steintor entstand hinter dem Weserdeich das beliebte Quartier, das von Bremern liebevoll “Das Viertel”genannt wird. Nur einen Steinwurf von der Innenstadt entfernt blüht hier eine bunte Kulturszene gibt es zahlreiche Shoppingmöglichkeiten sowie ein lebendiges Nachtleben in vielen Kneipen Clubs und Bars. Bremen ist ein Geheimtipp und unbedingt auch für Schweizer einen Besuch wert.

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen!

Hier entsteht eine neue Blogseite zu den Themen Lifestyle, Reisen und Produkte, welche das Leben verschönern. Haben Sie Insider-Tipps zu Reisedestinationen in der Schweiz oder im Ausland? Gibt es ein Restaurant oder Café, welches Sie besonders empfehlen können? Haben Sie ein neues Produkt entdeckt, welches Sie der breiten Öffentlichkeit näher bringen wollen? Tragen Sie eine Uhr am Handgelenkt, welche Sie über Jahre hinweg glücklich gemacht hat? Wir freuen uns auf Inputs und Hinweise jeder Art!

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